
Eröffnung eines tenderma-Instituts in Kreuzlingen
Am Samstag, den 3. Oktober, eröffnete das neue tenderma-Institut in...
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Neues Tenderma Institut nun auch in Trier
Mitte August ist tenderma mit dem neuen Institut direkt im Herzen von Trier...
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Die Haarentfernung mittels Laser macht sich die Absorption des Laserstrahls (Umwandlung von Licht in Wärme) zunutze, um die Haarwurzel irreversibel zu zerstören und damit ein Nachwachsen des Haares zu verhindern.
Insbesondere das Melanin in Haut und Haaren nimmt die Laserenergie auf und erhitzt dadurch die Haarmatrix (Haarwurzel). Je mehr Melanin in der Haarmatrix und im Haarschaft vorhanden ist, desto größer ist die Absorption, und um so effektiver das erzielte Ergebnis.
Achselhaare
Als Achselhaare werden die Haare bezeichnet, die in den Achselhöhlen des Menschen wachsen; sie gelten als sekundäres Geschlechtsmerkmal. In den meisten Kulturkreisen in Europa, USA und im Orient werden Achselhaare als unästhetisch und unhygienisch empfunden.
Akne
Akne (abgeleitet vom griechischen ακμή, akm, wörtlich "die Reife") ist ein Sammelbegriff für verschiedene Arten von Hautunreinheiten wie Pickel, weiße (geschlossene) oder schwarze (offene) Mitesser. Während bei einer gesunden Haut das Fett durch die Poren abfließt und so die Haut schützt, verstopfen sich die Hautporen durch eine wachsähnliche Substanz, dem Talg, so dass sich die Poren durch Bakterien entzünden können. Zur Behandlung von Akne hat tenderma eine neue Behandlungsmethode, das → skin clearing, entwickelt, das durch den Einsatz von Laserenergie eine natürliche Reinigung der Haut einleitet, für eine ausgewogene Talgproduktion sorgt und weitere Entzündungen der Haut verhindert.
Der Alexandritlaser wird auch speziell für die dauerhafte Haarentfernung verwendet. Er arbeitet mit einer Impulslänge von 2-50 ms und einer Wellenlänge von 755 Nm. Das Laserlicht wird vom → Melanin des Haares aufgenommen und in Hitze umgewandelt. Der Haarfollikel wird durch die Hitze so geschädigt, dass er die Fähigkeit verliert, weitere Haare zu produzieren. Der Alexandrit-Laser hat sich in zahlreichen klinischen Studien zur dauerhaften Haarentfernung bewährt, da er in der Lage ist, bei hellerer Haut und dunklen Haaren schonend und dauerhaft zu epilieren.
Androgensensibilität
Durch eine verstärkte Ausschüttung des körpereigenen Hormons Androgen während und nach der Pubertät wird Vellushaar (Flaumhaar) geschlechtsspezifisch in Terminalhaar umgewandelt. Während Kopfhaar bei vermehrter Androgenzufuhr zurückgeht, wird das Wachstum des Körperhaares stimuliert. So belegen Studien einen direkten Zusammenhang zwischen einer künstlichen Androgenzufuhr (Einnahme von Steroidpräparaten) und einer Vermehrung der Körperbehaarung insbesondere auch bei Frauen (→ Virilisierung, → Hirsutismus).
Auszupfen
Beim Auszupfen werden die Haare, meist in kleineren Regionen wie z.B. bei den Augenbrauen, mit der Pinzette ausgerissen. Das Auszupfen gehört zu den temporären Epilationsmethoden, d.h. die Haarwurzel wird dabei nicht zerstört und die Haare wachsen nach einiger Zeit wieder nach.
Barthaare
Barthaare gehören zur menschlichen Körperbehaarung und verteilen sich um den Mund, am Kinn, an den Wangen und am oberen Halsbereich. Grundsätzlich ist Barthaar bei Männern verbreitet und zählt zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen. Verantwortlich für den Bartwuchs ist das Androgen Testosteron. Bartwuchs bei Frauen wird als sog. → Damenbart bezeichnet.
Die Blendmethode ist eine Weiterentwicklung der → Elektrolyse. Durch Aufmodulieren eines Hochfrequenzstromes wird Hitze erzeugt, was den chemischen Vorgang (Produktion von Natronlauge) beschleunigen soll.
CE-Zertifikat
Mit der CE-Zertifizierung bestätigt der Hersteller lediglich die Konformität seines Produktes mit den hierfür geltenden EG-Richtlinien hinsichtlich der Produktsicherheit. Allerdings bedeutet sie nicht, dass das Produkt durch unabhängige Stellen auch auf die Einhaltung dieser Richtlinien überprüft wurde. Ein wesentlich aussagekräftigeres Gütesiegel stellt hingegen eine TÜV-Zertifizierung dar, die belegt, dass ein Produkt auf seine Sicherheit, Qualität und Anwenderfreundlichkeit von unabhängigen Experten geprüft wurde.
Zu den chemischen Depilationsmethoden zählen insbesondere Enthaarungscremes. Die in diesen Cremes enthaltene Thioglycolsäure bricht die Proteinstruktur des Haares auf, so dass der sichtbare Teil des Haares außerhalb der Haut zerfällt. Die Haarwurzel wird davon nicht betroffen, das Haar wächst in kurzer Zeit wieder nach.
Bei Couperose handelt es sich um eine Schwäche des Bindegewebes, die einen Blutstau in den feinsten Blutgefäßen der Haut zur Folge hat. Es entstehen feine bläulich-rote Äderchen, die durch die Haut schimmern. Meist ist die Couperose am deutlichsten auf den Wangen und rund um die Nase sichtbar. Diese Teleangiektasien lassen sich erfolgreich mit einer Laserbehandlung entfernen.
Bartwuchs bei Frauen wird als sog. Damenbart bezeichnet. Der Damenbart gehört zum Erscheinungsbild des → Hirsutismus. Darunter versteht man eine dem männlichen Behaarungsmuster entsprechende Körper- und Sexualbehaarung bei der Frau, d.h. im Sinne eines Damenbarts ein verstärktes Wachstum von Haaren im Oberlippen- und Kinnbereich.
Dauerhafte Haarentfernung (dauerhafte Epilation)
Unter dauerhafter Haarentfernung versteht man Verfahren, bei denen das Haar mitsamt der Haarwurzel zerstört wird, so dass kein Haar mehr nachwachsen kann. Zu den dauerhaften Epilationsverfahren zählen Laser- und Lichtbehandlungssysteme, die Elektroepilation und die enzymatische Haarentfernung. Allen dauerhaften Epilationsverfahren ist gemeinsam, dass diese nur bei Haaren erfolgreich sind, die sich in der Wachstumsphase befinden. Da es aber insgesamt drei Entwicklungsphasen im → Haarzyklus gibt, ist eine mehrmalige Anwendung dieser Verfahren nötig, um ein zufrieden stellendes Ergebnis zu erzielen.
Als Depilation bezeichnet man zeitweilige, oberflächliche Enthaarungsverfahren wie die Rasur oder die Anwendung von chemischen Enthaarungscremes. Nur der sichtbare Teil des Haares wird entfernt, das Haar wächst nach der Depilation innerhalb kurzer Zeit wieder nach.
Dermatologie
Die Dermatologie ist das Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Diagnostizierung und Therapie von nichtinfektiösen und infektiösen Erkrankungen der Haut sowie mit gut- und bösartigen Hauttumoren befasst.
Bei der Elektroepilation wird eine feine Sonde entlang des Haarkanals bis zur Haarwurzel eingeführt. Dort gibt die Sonde einen kurzen Stromimpuls ab, der die Haarwachstumszellen dauerhaft schädigen soll. Für diese Art der Haarentfernung gibt es zur Zeit drei verschiedene Methoden, die → Thermolyse, die → Elektrolyse und die → Blend-Methode. Die Elektroepilation ist unabhängig von Haarfarbe, Haarstärke und Hautfarbe. Die jeweilige Methodenwahl ist jedoch abhängig von der individuellen Behaarung, der Hautreaktion und dem unterschiedlichen Schmerzempfinden des Patienten. Der Erfolg der Elektroepilation hängt dabei in hohem Maß von dem Geschick des behandelnden Personals ab.
Bei dieser Methode wird ein elektrischer Gleichstrom in das Haarfollikel geleitet. Dadurch wird im Haarfollikel Natronlauge produziert, die die Haarwachstumszellen (germinale Zellen) auf chemischem Wege zerstört.
ELOS ist die Abkürzung für elektro-optische Synergie. Die ELOS-Technologie gehört zu den Methoden der dauerhaften Epilation und ist eine Kombination aus → IPL und Hochfrequenzstrom. Das abgegebene Licht wird vom Melanin des Haares absorbiert und in Wärme umgewandelt, während der Hochfrequenzimpuls das Gewebe um das Haar-Follikel herum erhitzt.
Enthaarung
Bei der Enthaarung unterscheidet man grundsätzlich zwischen Verfahren der → Epilation (Entfernung des Haars mitsamt der Haarwurzel) und Verfahren der → Depilation (Entfernung nur des sichtbaren Teils des Haars).
Entladungslampen
Enzymatische Haarentfernung
Bei der enzymatischen Haarentfernung wird die jeweilige Körperregion epiliert (meist entwachst) und anschließend ein Enzymkomplex (Epiladerm-Komplex) appliziert, der auf den freigelegten Haarfollikel wirken und die in der Haarpapille befindlichen Haarzellen auflösen soll. Wiederholte Behandlungen lassen den Haarfollikel schließlich zugrunde gehen, so dass er keine neuen Haare mehr bilden kann. Auch bei dieser Methode ist der günstigste Zeitpunkt die frühe anagene Wachstumsphase (→ Anagenphase).
Die Epidermis ist die oberste Hautschicht (Oberhaut) des Menschen. Sie besteht wiederum selbst aus fünf unterschiedlichen Schichten und besitzt keine Blutgefäße. Ihre wichtigste Funktion besteht im Schutz gegenüber chemischen und physikalischen Einflüssen.
Unter Epilation fallen alle Methoden zur Haarentfernung, bei denen das Haar mitsamt der Haarwurzel entfernt wird. Die Epilation gliedert sich in → dauerhafte Epilationsverfahren, bei denen die Haarwurzel zerstört wird und in nicht-dauerhafte Verfahren, bei denen das Haar nur ausgerissen wird, ohne die Haarwurzel zu zerstören. Im letzteren Fall wächst das Haar wieder nach - allerdings erst nach einer längeren Zeitspanne als bei einer → Depilation.
Epilationscreme
Flaumhaar
Das Flaumhaar, auch Vellus-Haar oder "Intermediär-Haar" genannt, ist jenes Haar, das in der Kindheit beim Menschen erstmals auftritt. Es hat eine durchschnittliche Dicke von 0,07 mm, ist kurz, dünn, verfügt nur über sehr wenige Pigmente und ist demnach bei den meisten Menschen farblos bis hellblond. In der Pubertät wandelt sich bei Männern 90 Prozent, bei Frauen lediglich 25 Prozent des Flaumhaars in festeres Terminalhaar um.
Follikel
Das Haarfollikel ist eine sackartige Vertiefung in der Oberhaut, in der die Haarwurzel verankert ist.
Unter Fotoepilation wird die Entfernung von Haaren mittels Lichtenergie verstanden. Dabei lässt sich auf drei marktübliche Techniken zurückgreifen: die → Lasertechnik, die → IPL-Methode und die → ELOS-Methode. Allen drei Methoden ist gemeinsam, dass sie nur bei Haaren erfolgreich sind, die sich in der → Wachstumsphase befinden, da die Haare in dieser Phase besonders viel → Melanin eingelagert haben. Sehr helle (blonde und graue) und rote Haare sprechen dagegen aufgrund des geringen Melaningehalts auf die Fotoepilation kaum an.
Gefahrenklasse
Entsprechend der Gefährlichkeit für den Menschen sind die Laser nach DIN EN 60825-1 in Geräteklassen von 1 bis 4 eingeteilt.
Gemäß modernster Lasertechnologie verwendet tenderma neben einem → Alexandritlaser auch einen GentleYAG™-Laser mit der Wellenlänge von 1064 nm und einem integrierten Hautkühlungssystem. GentleYAG™-Laser haben den Vorteil der geringeren → Absorption durch Melanin, was zu einer geringeren Erhitzung und Beschädigung der → Epidermis führt und somit die Behandlung einer breiteren Gruppe von Patienten (dunklere sowie helle Hauttypen) und den Einsatz größerer Energiedichten ermöglicht. Weitere Vorteile der größeren Wellenlänge: geringere Streuung, tieferes Eindringen des Lichts und damit eine erhöhte Behandlungseffizienz und verkürzte Behandlungsdauer.
Die germinalen Zellen oder Papillen genannt, umschließen die Haarwurzel und sind für das Wachstum und die Neubildung des Haares zuständig. Da die Germzellen kein Melanin enthalten, nutzt die → Fotoepilation das Melanin im Haarschaft um die Germzellen zu zerstören, indem durch die Erhitzung am Ausgang des Haarschaftes ein Perifollikelödem entsteht.
Haar
Haare bestehen aus verhornten Zellschichten (Keratin) der Haut und gehören wie die Nägel zu den Hautanhangsgebilden. Das menschliche Haar besteht aus dem Haarschaft, der Haarwurzel und dem Haarfollikel. Der Haarschaft ist derjenige Teil, der aus der Haut herausragt. Der Haarschaft endet mit der Haarwurzel, die in der Haut verankert ist. Die Haarwurzel selbst liegt innerhalb einer knollenartigen Verdickung, dem Haarfollikel. An dem Haarfollikel befinden sich ein Muskel und Nervenfasern, die für die Entstehung der Gänsehaut verantwortlich sind.
Haararten
In Abhängigkeit von Lebensalter und Körperstellen lassen sich drei verschiedenartig aufgebaute Haartypen unterscheiden:
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→ Lanugohaar ist das Körperhaar des Föten im Mutterleib, welches nach der Geburt durch Vellus- und z.T. auch sofort durch Terminalhaar ersetzt wird. Es ist unpigmentiert, kurz, weich und besitzt kein Haarmark. |
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→ Vellushaar (Wollhaar) ist ebenfalls kurz, dünn und größtenteils marklos und unpigmentiert. Es bildet die allgemeine Körperbehaarung bis zur Pubertät und z.T. auch darüber hinaus. |
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→ Terminalhaar ist dick, lang, meist markhaltig und je nach individueller Haarfarbe auch pigmentiert. Die Kopfbehaarung, die Wimpern und die Augenbrauen bestehen bereits von Geburt an aus Terminalhaar. Am Körper wird das Vellushaar beim Mann mit Beginn der Pubertät zu etwa 90 % Schritt für Schritt durch Terminalhaar ersetzt, bei der Frau sind es hingegen nur ca. 35 %. |
Haarentfernung
Bei den Methoden zur Entfernung der Körperhaare wird grundsätzlich zwischen zeitweiliger oder temporärer → Depilation und dauerhafter → Epilation unterschieden.
Die Motive zur Haarentfernung sind vielfältiger Natur. In vielen Kulturen, in denen Ganzkörperrasur praktiziert wird, spielen religiöse und hygienische Motive eine wichtige Rolle. Dies gilt zum Beispiel für die meisten islamisch geprägten Länder. In der westlichen Welt dagegen stehen ästhetische Motive und der Aspekt des Wohlfühlens im Vordergrund. Auch entfernen manche Sportler, wie Schwimmer oder Radfahrer, ihre Körperhaare, um den Wasser- oder Luftwiderstand zu verringern.
Unter Haarzyklus versteht man die einzelnen Wachstumsphasen des Haares.
1. |
In der Anagenphase/Wachstumsphase bildet sich eine neue Haarwurzel und die Entstehung des Haares beginnt. Dabei wächst das Haar ca. 1 mm in drei Tagen. Die Wachstumsgeschwindigkeit ist bei Männern und Frauen unterschiedlich, außerdem ist sie von der jeweiligen Körperregion abhängig. |
2. |
In der folgenden Katagenphase / Übergangsphase wird die Zellproduktion eingestellt und der Haarfollikel verengt sich im unteren Bereich. Das Haar löst sich von der Papille und verkümmert. Der Haarfollikel verkürzt sich und das Haar wird in Richtung Hautoberfläche geschoben. Dieser Prozess dauert ca. 1-2 Wochen. |
3. |
Nun schließt sich die Telogenphase / Ruhephase an, die ungefähr 3-4 Monate dauert. Mit dieser Endphase wird das alte Haar abgestoßen und ein neues Haar kann entstehen. |
In jeder Haarwurzel kann 10-12 mal ein Haar wachsen. Die Haarfollikel können nur in der Anagenphase erfolgreich zerstört werden, so dass kein neues Haar mehr nachwachsen kann.
Halawa ist eine klebrige Zuckerpaste, mit der das Haar, ähnlich wie bei der Anwendung von Wachs, temporär epiliert wird.
Hautkühlung
Bei der Anwendung der Photoepilation mit einem Nd:YAG-Laser wird ein Kryogen als integrierte dynamische Kühlvorrichtung eingesetzt, die einem Temperaturanstieg als Folge der Absorption der Laserenergie entgegenwirkt und damit auch die Schmerzempfindsamkeit herabsetzt.
Hauttypen
Nach dem System des amerikanischen Hautarztes Dr. Fitzpatrick teilt man die verschiedenen Hauttypen oder Hautfarben in Kategorien von I - VI ein, wobei Typ I ein sehr heller (keltischer) und Typ VI ein sehr dunkler (schwarzer) Hauttyp ist.
Hautverjüngung
Zur Behandlung von feinen Falten benutzt tenderma Lichtsysteme, die durch präzise Energiesteuerung einen natürlichen Kollagenaufbau unter der Hautschicht bewirken. Die Haut wird dadurch gestrafft und wirkt dadurch glatter und jünger → skin tightening.
Von Hirsutismus wird gesprochen, wenn bei einer Frau genetisch oder krankheitsbedingt die Körper- und Sexualbehaarung einem männlichem Verteilungsmuster entspricht. Die Grenze zum Normalzustand ist dabei fließend, der individuelle Leidensdruck verschieden hoch.
Hirsutismus ist bei ca. 90 % der Betroffenen anlagebedingt, wobei südländische und dunkelhaarige Frauen stärker betroffen sind als blonde Frauen. Darüber hinaus kann Hirsutismus verschiedene medizinische Ursachen haben, die alle zu einer vermehrten männlichen Hormonproduktion führen und von einem Arzt abgeklärt werden sollten: polyzystisches Ovarialsyndrom, adrenogenitales Syndrom (AGS), Tumor der Eierstöcke oder der Nebenniere, Hypophysenadenom, Einnahme von bestimmten Medikamenten oder Steroiden.
Als Hypertrichose bezeichnet man ein vermehrtes Wachstum der Haare, welches deutlich über das übliche Maß der Behaarung des entsprechenden Körperteils hinausgeht und im Unterschied zum → Hirsutismus unabhängig von den männlichen Sexualhormonen geschieht.
IPL steht für Intense Pulsed Light und ist ebenso wie die Laserepilation ein Verfahren der Haarentfernung mittels Lichtenergie. Bei dieser Methode wird im Gegensatz zum Laser nicht mit Licht einer definierten Wellenlänge (z.B. 810 nm beim Diodenlaser oder 1064 nm beim ND:YAG Laser), sondern mittels einer → Xenon-Lampe mit nichtkohärenten Licht in einem breiten Wellenlängenspektrum gearbeitet. Nachteil beim IPL-Verfahren: sonnengebräunte Haut (melaninhaltig) kann nicht effektiv behandelt werden.
Joule
Die Energie bei Laser- und IPL-Geräten wird stets in Watt in Bezug zur Zeit angegeben: 1 J (Joule) = 1 Ws (Wattsekunde).
Katagenphase
Keratin
Keratin (von griech. kéras = Horn) oder Hornsubstanz ist ein Oberbegriff für wasserunlösliche Faserproteine, die von tierischen Organismen produziert werden und den Hauptbestandteil des Haares bilden.
Unter Lanugohaar versteht man die feinen Härchen, die Frühgeborene noch am gesamten Körper tragen. Lanugohaar weist weder eine Markschicht noch Pigmente auf.
Laser ist eine Abkürzung von "Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation", d.h. Lichtverstärkung durch stimulierte Strahlenaussendung. Der Laser dient zur Erzeugung von parallelem Licht mit extrem hoher Energiedichte. Laserlicht ist monochromatisches, d.h. einfarbiges Licht von einer bestimmten Wellenlänge. Wegen seines monochromatischen Charakters laufen die Lichtstrahlen kaum auseinander, d.h. sie divergieren kaum. Eine weitere wichtige Eigenschaft ist die sog. Kohärenz, d.h. alle Lichtwellen sind räumlich und zeitlich phasengleich. Zur Epilation wird Licht einer definierten Wellenlänge innerhalb des Absorptionsbereichs von Melanin abgegeben. Das in Wärme umgewandelte Licht erhitzt die Umgebung und zerstört irreversibel die Haarwurzel.
Lichtbehandlungssysteme
Lokalanästhetikum
Die Laserepilation ist relativ schmerzarm. Eine lokale Betäubung ist daher nicht nötig.
Ein von den Melanozyten produzierter Farbstoff im Haar und in der Haut. Die Laserepilation macht sich die → Absorption von Melanin zu Nutze, um die Haarwurzel irreversibel zu zerstören.
Miniaturisiertes Haar
Nadelepilation
Nd: YAG-Laser
Ein Nd:YAG-Laser, kurz für Neodym-dotierter Yttrium-Aluminium-Granat-Laser, gehört zur Gruppe der Festkörperlaser. Als aktives Medium verwendet er einen Neodym-dotierten YAG-Kristall und emittiert infrarote Strahlung mit der Wellenlänge 1064 nm. Dieser Laser ist in der Medizin sehr gebräuchlich. Zur Nd:YAG-Lasertechnologie zählt auch der in den tenderma Instituten verwendete → GentleYAG™ HR.
Oberhaut
Photoepilation
Photo-Waxing
Das Photo-Waxing ist in Amerika die Bezeichung für temporäre, also vorübergehende Haarentfernung. Die Haare kommen nach sechs bis acht Monaten wieder.
Pigment
Pigmente sind Farbmittel. In der Biologie sind Pigmente die Farbträger so gut wie aller pflanzlichen oder tierischen Zellen und oberflächlichen Gebilden wie Haare oder Federn. Für die Epilation entscheidend ist beim Menschen das Pigment → Melanin.
Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS)
Das Polyzystische Ovarsyndrom ist eine der häufigsten Stoffwechselkrankheiten geschlechtsreifer Frauen, unter der in Deutschland etwa 1 Million Frauen leiden. Das PCOS ist die häufigste Ursache für erhöhte Androgenspiegel, Zyklusstörungen und Unfruchtbarkeit bei der Frau. Aufgrund des erhöhten Androgenspiegels neigt die Frau zu verstärkten (männlichen) Haarwuchs.
Pulslichtverfahren
Rasur
Die herkömmlichste → Depilationsmethode ist die Rasur. Dabei wird das Haar kurz über der oberste Hautschicht mit einer scharfen Klinge abgeschnitten. Das Haar wird nicht entfernt, sondern lediglich gekürzt und wächst innerhalb kurzer Zeit wieder sichtbar nach.
Repitationszeit
Als Repitationszeit bezeichnet man die Zeit zwischen den einzelnen Laserimpulsen (meist 2-4 Sekunden, bei High-End-Geräten unter 1 Sekunde).
Rötungen
Als minimale Nebenwirkung einer Laserepilation können aufgrund der Wärmeeinwirkung leichte Rötungen der Haut entstehen, die jedoch nach kurzer Zeit wieder abklingen.
Rubinlaser
Der Rubinlaser emittiert rotes Licht der Wellenlänge 694 nm und wird in der Dermatologie vorwiegend zur Entfernung von Pigmentflecken und Tattoos, aber auch zur Haarentfernung eingesetzt.
skin clearing ist eine von tenderma entwickelte Behandlungsmethode zur Behandlung von Hautunreinheiten wie Pickel oder Mitesser. Der Einsatz präziser Laserenergie sorgt für eine ausgewogene Talgproduktion und wirkt antibakteriell, d.h. eine weitere Entzündung der Porenkanäle wird verhindert.
skin regeneration
Speziell für die besonders beanspruchte Haut, z.B. als ideale Pflege nach Laser- und IPL-Behandlungen oder nach übermäßiger Sonneneinstrahlung, bietet tenderma eine einzigartige Kosmetikserie an, die aus einem vitalizing gel, einer sensitive body lotion und einer sensitive face cream besteht. Rein pflanzliche Polymere und ein Glycoprotein aus der Antarktis hydratisieren, schützen und regenerieren die Haut.
Zur Behandlung von feinen Falten und Hautunebenheiten benutzt tenderma Lichtsysteme, die durch präzise Energiesteuerung einen natürlichen Kollagenaufbau unter der Hautschicht bewirkten. Dadurch werden Falten reduziert und Poren verkleinert, die Haut wird gestrafft und erhält insgesamt ein jugendliches Aussehen.
Spotgröße
Die Fläche des Laseraufsatzes, der auf die Haut gelegt wird, bezeichnet man allgemein als Spotgröße. Die beim GentleYAG™ HR - Laser verwendeten Spotgrößen betragen 12mm, 15mm und 18mm.
Teleangiektasie
Telogenphase
Temporäre Epilation
Darunter versteht man nicht-dauerhafte Verfahren zur Haarentfernung, bei denen das Haar nur ausgerissen wird, ohne die → Germzellen des Haares zu zerstören. Das Haar wächst nach einiger Zeit wieder nach. Die bekanntesten Methoden der temporären Epilation sind die Entfernung der Haare durch → Wachs oder → Halawa, daneben existieren elektrische Epilierer, die mit rotierenden Walzen oder Federn das Haar samt der Wurzel herausziehen.
Während und nach der Pubertät wird ein Teil des → Vellushaares geschlechtsspezifisch in Terminalhaar umgewandelt. Das Terminalhaar ist das erwachsene, kräftige, vollständig pigmentierte und ausgebildete Haar.
Die Thermolyse gehört zu den Methoden der → Elektroepilation. Durch hochfrequenten Wechselstrom wird an der Spitze der eingeführten Sonde Wärme erzeugt, was zu einer Denaturierung und folglich Zerstörung der Gewebe- und Wachstumszellen im Haarfollikel führen soll.
Überbehaarung
Generell werden drei Arten der Überbehaarung oder vermehrten Behaarung unterschieden: → Hypertrichose, → Hirsutismus und → Virilismus.
Die feinen Härchen auf der Körperoberfläche werden als Vellushaar oder Wollhaar bezeichnet. Vellushaar ist wesentlich feiner und kürzer als das→ Terminalhaar und ist größtenteils marklos und unpigmentiert.
Bei diesem Phänomen bewirkt die Überproduktion männlicher Sexualhormone bei einer Frau nicht nur einen verstärkten Haarwuchs nach männlichem Muster (→ Hirsutismus), sondern auch eine tiefere Stimme, eine Vergrößerung des Kehlkopfes und Veränderungen der körperlichen Proportionen bis hin zu einem insgesamt männlich wirkendem Erscheinungsbild.
Nicht gerade schmerzfrei ist die Haarentfernung mit Wachs. Hierbei werden entweder Heißwachs- oder Kaltwachsstreifen auf die Haut aufgetragen; beim Abziehen dieser Streifen werden die Haare mit ausgerissen. Da bei diesem Verfahren die Haarwurzel nicht zerstört wird, wachsen die Haare nach 6 - 8 Wochen wieder nach.
Die → IPL-Technologie arbeitet mit Lampen, die mit Xenongas gefüllt sind. Das Xenongas hat die Eigenschaft ein breites Lichtspektrum zu produzieren, dessen Energie jedoch bei der Haarentfernung nicht nur vom Melanin, sondern auch von Blut, Gewebe und der Haut absorbiert wird. Ein ausreichendes Energieaufkommen zur Schädigung der Haarfollikel ist dadurch häufig nicht gegeben.
YAG-Laser
→ GentleYAG™-Laser
Zyklus